Presse + Echo

Das Projekt Casa Don Bosco: Reaktionen aus Fachwelt und Bürgerschaft

Beitrag Prof. Grimm, Dir. Haus d. Bay. Geschichte a.D.,  14.01.2016

„Ich bin beeindruckt von der schlichten Würde des vortretenden Frontgebäudes wie auch von der Vorgehensweise allseitiger – im Wortsinne - umsichtiger Abstimmung des Erscheinungsbildes auf die vorhandenen Gestaltungsformen im Umkreis. … Den Architekten gelingt dabei eine dezente Verwendung von Anspruchsformen für einen Neubau, der dennoch keine Kopie ist. Erinnernde Anklänge an die Fassaden des früher hier stehenden Gebäudes sind mit Formen und Materialien unserer Zeit verbunden, nicht als Kontrast sondern als Weiterentwicklung … Die Modernität und Menschenfreundlichkeit der Gestaltung liegt in dieser Einbindung in den Kontext „

(Text „Bauen im Kontext Heute“ mit 3 Illustrationen)

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Zitat BA Vorsitzende Adelheid Dietz-Will, 26.11.2014

Die Vorsitzende des Bezirksausschusses Au/Haidhausen, Adelheid Dietz-Will, hielt in der Sitzung ein engagiertes Plädoyer für genau diese Art des Bauens: "Die Bürger finden die Casa schön“. Der Bezirksausschuss als Stadtteilparlament unterstützt einstimmig das Kinderhausprojekt und die ästhetische Bereicherung des Stadtviertelplatzes. Baumänderungen und die Auswirkungen von 240 Kindern waren den Bürgern mit der architektonischen Formfindung positiv zu vermitteln.

 

Zitat Lutz Heese, Präs. Architektenkammer Bayern, 11.05.2016

„…Der Neubau verbindet sich harmonisch mit dem Bestand und fasst die, bisher nur angedeutete, Platzsituation. Schafft somit einen weiteren, attraktiven Platz in Haidhausen. Der Bau nimmt Gestaltelemente der Umgebung auf und ist ein gelungenes Beispiel für den kontextuellen Planungsansatz. Stofflich wird mit zeitgenössischen Materialien innovativ und kreativ umgegangen, die Form entwickelt sich wieder aus der Materialität. Das Salesianum ist eine wichtige soziale Einrichtung der Jugendfürsorge in München und erhält mit dem Neubau das ihr zustehende Gesicht zur Stadt zurück. Der harmonische Planungsprozess mit breiter Unterstützung der Bürgerschaft und einem rundum zufriedenen Bauherrn stärkt die Reputation des Berufsstandes der Architekten in der Öffentlichkeit.“

 

Zitat aus der TZ, Jürgen Welte, 17.11.2014

„München boomt – für immer mehr Einwohner müssen neue Häuser gebaut werden. Auch Wirtschaft und Forschung brauchen ständig mehr Platz für Neubauten. Und der kann meist nur gewonnen werden, wenn alte Gebäude abgerissen werden, die die Münchner oft ins Herz geschlossen haben. An ihrer Stelle werden häufig gesichtslose Neubauten errichtet. Modern oder traditionell? Darüber hat in dieser Woche wieder die Stadtgestaltungskommission diskutiert. Die tz stellt hier vier aktuelle Bauvorhaben vor. Alles neu! Alles schön? …Beispiel Casa Don Bosco: „Den Leuten gefällt’s“ (-> Link)

 

 

Zitat AltstadtFreunde e.V., Dipl.Kfm und Journalist Flo Grüning, 10.01.2017

"Ganz schön gewagt? Architektur für Menschen: Die Casa Don Bosco in Haidhausen folgt konsequent dem Ansatz des „Kontextuellen Bauens“, das ganz besonders den Ort, dessen Umgebung und dessen Geschichte in den Mittelpunkt der Gestaltung stellt. Wohl auch deshalb wirkt der Neubau auf Anhieb so vertraut, der Zuspruch aus der Bevölkerung ist unüberhörbar...

Trotz der großen Unterstützung musste sich die Casa auch gegen vereinzelten Widerstand behaupten. Vier Mitglieder der Münchner Stadtgestaltungskommission forderten noch in der Planungsphase vehement eine Ablehnung des vorgelegten Gestaltungskonzepts mit Bezug auf Ort und Geschichte. Ihr Vorstoß in dem nicht unumstrittenen Gremium scheiterte..."

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23.04.2015

„Spannende Einblicke in einen außergewöhnlichen Neubau:

Die „Casa Don Bosco“ war von Beginn an ein mutiges Vorhaben.… Die Schönheit liegt wieder im Rohbau … möglich gemacht „durch die Anwendung innovativer Produkte aus dem Bereich traditioneller Baustoffe. In enger Zusammenarbeit mit dem Porenbetonhersteller und der alteingesessenen Münchner Baufirma haben die Architekten eine Bauweise entwickelt, die es nicht nur ermöglicht, Bögen wieder statisch wirksam traditionell zu mauern, sondern auch die über die gesamte Baugeschichte üblichen dekorativen Elemente, wie Simse oder Lisenen, sehr effizient, kostengünstig und dauerhaft einzusetzen.“

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Bürgerfeedback, Email Klaus Gern, 20.03.2015

„Gestern sah ich dieses Bild in der SZ und fragte mich. wo steht dieses wunderbare Gebäude, warum kenne ich es nicht. Die Lösung stand dann im Artikel: es ist in Planung. Endlich einmal ein neues Gebäude von erfreulich ästhetischem Anblick - was ist man normalerweise an seelenlosen, kastenförmigen Neubauten gewöhnt. Man kann zu diesem Entwurf nur gratulieren.“

 

Bürgerfeedback, Email M. Harth, 23.02.2016

„Lieber Bauträger des neuen Gebäudes in der Auerfeldstrasse. Herzlichen Glückwunsch zu einem sehr gelungen Neubau. An diesem architektonischen Vorzeigebau sollten sich viele Bauträger, die derzeit die Stadt "umgestalten", scheinbar ohne nach links und recht zu schauen, ein Beispiel nehmen. Ihr Gebäude erfreut mich immer wieder und ist eine unschätzbare Bereicherung für Haidhausen, selbstverständlich nicht zuletzt auch in seiner Funktion.

Meinen Dank an alle die ihren Beitrag dazu geleistet haben.“

 

Nachbarin aus der Welfenstrasse:

„Schaut’s Kinder, is des a scheens Haus. Das is die ‚Casa Don Bosco’ – die hat sicher an Architekt 'baut..:“ Aufg'schnappt im August 2016 am Bauzaun vor dem Neubau des neuen ‚Hauses für Kinder’  ;-)

 

Zitat aus der SZ, Stadtviertel München von Alfred Dürr, zur Grundsteinlegung, 19.03.2015

„Kein Zweifel, dieses Bauwerk wird im Viertel auffallen. Es liegt prominent an der Auerfeldstraße und am Schwester-Eubulina-Platz, mitten in Haidhausen. Im Hintergrund ist das Neubauquartier der Welfenhöfe deutlich zu erkennen. Zu deren kantiger Architektur soll es ein klares Kontrastprogramm im Erscheinungsbild geben: Die künftige Casa Don Bosco will mit ihrer Gliederung, den verschiedenen Giebeln und den hohen Bogenfenstern bewusst an die neoromanische Bebauung der Vergangenheit erinnern. …

Der Entwurf stammt von der Arge Don Bosco mit den Architekten Helm Andreas Heigl aus Starnberg und Guido Beckert aus Schongau. Heigl verweist zum Beispiel darauf, dass die drei großen Bogenfenster hin zur Auerfeldstraße auf die großen, historischen Bögen des ehemaligen Krankenhaus Hauptgebäudes hinweisen. Das sei aber nicht nur ein Zitat oder eine Erinnerung, man öffne sich mit dieser Fassade auch dem Viertel, man habe Einblicke in den Werk- und Wirkraum des Kinderhauses … dem Salesianum werde ein Gesicht im Stadtbild gegeben.

Einesteils wolle man den Kindern eine gute Entwicklung in angenehmer Atmosphäre ermöglichen. Aber es gehe bei der Architektur auch darum, einen Bogen in die Vergangenheit zu schlagen. Normalerweise höre man viele kritische Stimmen über moderne Architektur, meint Heigl. Hier stimmten die Bürger zu, "die Leute stehen dahinter".

 

>>> follow up SZ vom 14.09.2016

 

Zitat aus Publikation des Journalisten Hans-Gerd Heye, 01.03.2015

„Hochmoderner Neubau in schönem Kleid: Frei gestaltbarer Wärme- und Schallschutz

mit innovativen Porenbetonsteinen.

Ein bauliches Schmuckstück der besonderen Art entsteht mit dem Kinderhaus „Casa Don Bosco“ bis Mitte 2016 im Münchner Stadtbezirk Au-Haidhausen. Das Gebäude  … knüpft durch seine feingezeichnete Fassadengestaltung mit neoromanischen Stilelementen an das Erscheinungsbild des einst am Standort befindlichen Salesianum-Hauptgebäudes an. Dabei werden neben den Gestaltungsmöglichkeiten auch die bauphysikalischen Pluspunkte innovativer Wandbaustoffe optimal genutzt“

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Zitat Stadtbild Deutschland e.V., RA Stephan Riedel, 23.04.2015

„Ein großartiges bauliches Vorhaben, von deren architektonisch beeindruckenden Ausführung man sich gerade für München noch sehr viel mehr dieser Art wünschen würde“

(-> Link)

 

Die Casa in HALLO München, 06.10.2016

„In der Casa Don Bosco entsteht Platz für 240 Kinder...die Räume in dem schicken Neubau ... sind lichtdurchflutet..."

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